Platz 1 in der Schweiz

Mittwoch, 01 Dezember 2021 12:52

Sau stark was unser Owe vergangenes Wochenende in Zürich geschafft hat. Bei seinem vierten Mondioring Start in der Klasse Cat2, belegte unser Ausbildungswart mit seinem Malinois „Bandit - Black Velvet Magic of Heros“ den ersten Platz bei der Prüfung des Schäferhundeclubs Schweiz Ortsgruppe Zürich (SC OG Zürich).

Sage und schreibe 238,5 Punkten, damit 47,5 Punkte vor dem Zweitplatzierten, vergaben die FCI Leistungsrichter aus der Schweiz und Frankreich.

 

Man darf nicht vergessen … Dieses Dreamteam hat sich diese Sportart vor wenigen Jahren selbst beigebracht. Ohne erfahrene Trainer und ohne Sparringspartner im Verein. Einfach nur mit eisernem Willen, Disziplin, und Ausdauer. Unterstützt haben ihn dabei in endlosen Trainingseinheiten Ursula Behrens und Sebastian Heinzmann als Ringhelfer und Figuranten.

 

Wir haben euch ein paar Sequenzen aus der 20 Minuten dauernden Prüfung in einem Video zusammen gestellt.

 

 

Mondioring besteht aus drei Disziplinen: Der Unterordnung, den Sprüngen und dem Schutzdienst.

 

Im Video zu sehen:

Fußlaufen: Mit dem am Fuß (linke oder rechte Seite frei wählbar) laufenden Hund muss ein vom Richter vorgegebener Parcours bestritten werden (man darf keinerlei Kommandos geben). Durch ein einmaliges Hupen wird signalisiert, dass man stehenbleiben muss, durch erneutes einmaliges Hupen muss man wieder weitergehen. Es können auch verschiedene Hindernisse oder Geräte, die man aufheben/schieben/überwinden muss, im Parcours eingebaut sein.

Holz Identifikation: Der HF bekommt am Anfang der Prüfung ein Holzstück, dass er während der Prüfung bei sich trägt. Der HF legt es an eine vom Richter gewählte Stelle in 30 m Entfernung vom Abgang ab. Vom Ringhelfer werden danach noch 4 Hölzer dazu gelegt. Der Hund muss das richtige Holz finden und selbständig zum HF zurückzubringen.

Voran: Der Hund muss so schnell wie möglich und gerade voran laufen, bis er eine Linie (Entfernung abhängig von Prüfungskategorie) überquert. Danach wird er abgerufen/abgepfiffen.

Sprung über die Palisade – maximal 2,30m

Stockattacke: Der Figurant versucht durch eine Blockade mit dem Klapperstock den Hund vom Beißen abzuhalten. Dieser muss unbeeindruckt angreifen und beißen, bis er abgerufen wird. Dabei muss er sofort zum HF zurückkehren. In der Cat II und III kann dieser Angriff oder der Angriff mit Gegenständen über ein Hindernis gefordert werden (wird vom Richter bestimmt).

Führerverteidigung: Der HF steht mit dem Hund an einer vom Richter gewählten Stelle (keinerlei Kommandos erlaubt), wird begrüßt, umkreist, muss mit den Figuranten mitgehen, etwas tragen/schieben o.ä. Der Figurant versucht den Hund während dessen abzudrängen, wegzulocken und zum Beißen zu animieren. Erst wenn der HF mit beiden Armen angegriffen wird, darf der Hund beißen

Angriff mit Gegenständen: Der Figurant versucht durch Blockaden mit verschiedenen Gegenständen den Hund vom Beißen abzuhalten ohne ihn zu verletzen. Unbeeindruckt muss der Hund beißen. In der Cat II und III wird entweder der Angriff m. Stock oder der Angriff m. Gegenständen über ein Hindernis absolviert (wird vom Richter bestimmt).

 

Mit Anzügen geschützte Helfer versuchen dabei den Hund mit allen erdenklichen Mitteln abzulenken. Anders als beim Schutzdienst sind Schläge der Helfer allerdings komplett verboten.

 

Für diese Sportart braucht man Hunde mit einem hohen Maß an Kontrollierbarkeit, Flexibilität und Vielseitigkeit. Bandit ist ein solches Exemplar. Nicht nur Owe, sondern der Ganze Verein sind sehr stolz auf den Vierbeiner.

 

 

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